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Alles was Sie über Hautausschlag wissen sollten Alles was Sie über Hautausschlag wissen sollten

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2012-09-12 20:26

Neurodermitis: Was tun, wenn die Haut verrücktspielt? Neurodermitis: Was tun, wenn die Haut verrücktspielt?

Die Neurodermitis (atopisches Ekzem, atopische Dermatitis) ist eine Entzündungsreaktion der Haut, die besonders im Kindesalter auftritt. Sie verläuft chronisch oder tritt immer wieder schubweise auf. Einfluss auf Entstehung und Verlauf der Erkrankung haben sowohl genetische Faktoren als auch Umwelteinflüsse. Typische Symptome sind ein starker Juckreiz sowie schuppige und trockene Haut.

  1. Akutbehandlung: Je nach Schwere des Neurodermitis-Schubes stehen verschiedene Präparate zur äußeren und inneren Anwendung zur Verfügung. Erste Wahl bei der Therapie sind meist Salben, die Glukokortikoide enthalten. Diese wirken entzündungshemmend und lindern den Juckreiz rasch und zuverlässig. Glukokortikoide können bei Bedarf auch in Tablettenform eingenommen werden. Zusätzlich können die Patienten mit Calcineurinhemmern behandelt werden. Dabei handelt es sich um Immunsuppressiva , die auf das im Falle der Neurodermitis überempfindlich reagierende Immunsystem der Haut wirken. 
  2. Klima- und Lichttherapie: Gute Erfahrungen haben viele Betroffene mit Lichttherapien oder einem Aufenthalt am Meer gemacht. 
  3. Die Psyche heilen: Neurodermitis kann das psychische Gleichgewicht stark beeinträchtigen. Viele Patienten fühlen sich aufgrund des veränderten Hautbilds unattraktiv und nicht gesellschaftsfähig. Der quälende Juckreiz hält sie zudem oftmals nächtelang wach, was zu starker Müdigkeit am Tag sowie Konzentrationsproblemen führen kann. Da psychische Belastung aber wiederum die Neurodermitis verstärken kann, kann eine psychotherapeutische Begleitung sinnvoll sein.
  4. Trigger identifizieren: Es ist besonders wichtig, mögliche auslösende Faktoren (Trigger) zu erkennen und zu meiden. Für einen Neurodermitis-Schub können verschiedene Allergieauslöser wie Pollen oder Hausstaubmilben, eine mechanische Reizung der Haut (durch bestimmte Kleidung oder Schweißbildung), allergieverdächtige Nahrungsmittel (Nüsse, Kuhmilch, Weizen), oder auch Infektionen verantwortlich sein. Diese Trigger gilt es zu umgehen.
2011-10-18 19:29

Couperose und Rosacea – moderne Behandlungsmöglichkeiten Couperose und Rosacea – moderne Behandlungsmöglichkeiten

Was ist das nur für ein merkwürdiger Hautausschlag? Rund fünf Prozent der Bevölkerung leiden an Couperose, die in Form von rötlichen, geplatzten Äderchen an Nase, Wangen und Stirn auftreten kann. Bei der Erkrankung handelt es sicher allerdings nicht um ein Ekzem oder etwas ähnliches Vorübergehendes. Couperose ist hauptsächlich genetisch bedingt – ähnlich wie Bindegewebsschwäche oder die Veranlagung zu Krampfadern. Sie ist nicht gefährlich, aber eine unschöne Sache.

Eine wichtige Rolle für Prävention spielt die Ernährung. Couperose-Gefährdete und Betroffene sollten möglichst auf Koffein, Nikotin, Alkohol, scharfe Speisen sowie alles, was den Blutdruck nach oben treibt, verzichten. Darüber hinaus gilt es Saunagänge und andere mit großen Temperaturschwankungen verbundenen Aktivitäten zu vermeiden. Ungünstig wirken sich auch Sonnenbäder auf Couperose aus: UV-Licht strapaziert das zarte Bindegewebe im Wangen- und Nasenbereich und kann es sogar teilweise zerstören, sodass die direkt unter der Hautoberfläche liegenden feinen Blutgefäße sichtbar werden.

Dank einer Lasertherapie ist es jedoch inzwischen möglich, die Gefäße zu veröden und die lästigen Äderchen so loszuwerden. Dabei kommen unterschiedlich gepulste Laserarten zum Einsatz. Am besten geeignet ist die Behandlung mit langwelligem Laser. IPL-Geräte der zweiten Generation arbeiten besonders gewebeschonend: Diese moderne Technologie filtert den Infrarotbereich heraus, wodurch es zu einer geringeren Wärmeentwicklung kommt. Das Lasern wird von einigen Patienten als etwas unangenehm empfunden. Zudem können nach der Behandlung vorübergehend Hautrötungen und Juckreiz auftreten. In diesem Fall hilft es, die behandelten Areale zu kühlen.

Achtung: Die Couperose gilt als Vorstufe der Rosacea. Während die Betroffenen bei Couperose "nur" unter den kosmetisch störenden, geplatzten Äderchen leiden, kommt es bei der schubweise verlaufenden Rosacea zu Entzündungen und eitrigen Pusteln sowie flächigen Schuppungen der Haut. Es kann sich dabei eine Knollennase bilden oder die Erkrankung kann schlimmstenfalls auch auf die Augen übergreifen.

2011-08-12 12:16

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