Infoportal zum Thema Hautausschlag

TV-Tipp: Neurodermitis (atopisches Ekzem)

Quälender Juckreiz und extrem trockene Haut – Neurodermitis (atopisches Ekzem) ist mit einem beachtlichen Leidensdruck verbunden. Betroffen ist dabei nicht der ganze Körper, sondern speziell Kopfhaut, Gesicht und Hände. Doch nicht nur die körperlichen Auswirkungen machen Neurodermitis-Patienten stark zu schaffen. Hinzu kommen psychische Beschwerden wie ein ausgeprägtes Schamgefühl und soziale Ausgrenzung. Eine gute Nachricht gibt es aber doch: In den meisten Fällen beschränkt sich die chronisch-entzündliche Hauterkrankung auf das Säuglings- und Kindesalter. Spätestens nach der Pubertät klingen die Symptome von selbst wieder ab. Lediglich 1,5 bis 3 Prozent der Krankheitsfälle treten im Erwachsenenalter auf. Trotz umfangreicher Forschungen gibt es bislang aber keine ursächliche Therapie gegen Neurodermitis. Die Basistherapie, der Grundpfeiler der Behandlung, kann Krankheitsschübe lediglich hinauszögern oder abmildern, indem es die gestörte Hautbarriere gezielt stabilisiert. Heilungsansätze konnten damit bisher allerdings nicht erzielt werden. Umso vielversprechender ist ein neues medizinisches Konzept, das das Ungleichgewicht der Mikroben auf der Haut künftig ausbalancieren will. Werden die Mikroben auf das selbe Niveau gebracht, stände einer vollständigen Genesung nichts mehr im Weg. Ob Betroffene tatsächlich auf ein Leben ohne Neurodermitis hoffen können und wann die innovative Behandlungsform freigegeben werden soll, berichtet „W wie Wissen“ am 25. 03. 2017.

TV-Beitrag: W wie Wissen
Sender: ARD
Sendetermin: 25.03.2017, 16:00 Uhr


Mehr Informationen unter:
2017-03-15 10:38

TV-Beitrag: Die Ernährungs-Docs - Iss Dich gesund!

Sie ist das Schönheitsideal schlechthin - eine makellose Haut. Umso schwerwiegender sind Erkrankungen, die das Hautbild seiner Ästhetik berauben. Die Mutter aller Hauterkrankungen ist Akne, die sich durch Mitesser, gerötete Pickel, Pickelchen mit weißer Spitze und Zysten bemerkbar macht. Ausgelöst werden die Unreinheiten zumeist durch eine Verstopfung der Talgdrüsen. Wird der Talg am Abfließen behindert, beginnen sich Mitesser und Gerstenkörner zu bilden. Treten an den verstopfen Drüsen zusätzlich Bakterien auf, kommt es zu den aknetypischen Entzündungen. Da das Leiden besonders häufig während der Pubertät zu beobachten ist, wird Akne auch als "Teenagerkrankheit" bezeichnet. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man im Erwachsenenalter zwangsläufig vor den Unreinheiten geschützt ist. Im Hinblick auf Veränderungen im Hormonhaushalt, Kosmetika sowie öl- oder chlorhaltige Produkte, mechanische Faktoren (z.B. Druck, Reibung) und Medikamente ist Akne auch im Alter grundsätzlich nicht ausgeschlossen. Wie es sich anfühlt, nach der Pubertät mit einem unreinen Hautbild leben zu müssen, weiß Astrid M.. In ihrer Verzweiflung wendet sich die 25-Jährige an die Ernährungs-Docs. Gemeinsam gehen sie den Ursachen für die späte Akne auf den Grund und testen die neusten dermatologischen sowie medikamentösen Behandlungsmethoden.

 

TV-Beitrag: Die Ernährungs-Docs - Iss Dich gesund!
Sender: WDR
Sendetermin: 29.03.2017, 21:00 Uhr


Mehr Informationen unter:
2017-03-09 11:23

Hautausschlag im Winter: das sind die Ursachen

Kälte, mangelndes Sonnenlicht und die trockene Heizungsluft belasten die Haut im Winter ganz besonders. Ein Hautausschlag kann jedoch auch einer Kälteallergie oder Neurodermitis geschuldet sein.

Ausschlag in den Wintermonaten: mögliche Ursachen

Ausschläge treten in kalten Monaten unter anderem bei Infektionen durch Viren und Bakterien auf. Meist gehen sie mit den üblichen Fiebersymptomen einher und verschwinden nach wenigen Tagen wieder. Durch bestimmte Medikamente und Präparate kann sich der Ausschlag allerdings noch verstärken.
Die trockene Heizungsluft führt ebenfalls zu Hautreizungen und kann bestehende Erkrankungen wie etwa eine Neurodermitis aktivieren. Begünstigt wird ein Hautausschlag im Winter durch Kälte und mangelndes Sonnenlicht – beides belastet Körper und Psyche übermäßig und kann verschiedenste Hautprobleme auslösen.
Zuletzt kann auch eine sogenannte Wundrose, also eine bakterielle Infektion der Haut, vorliegen. Während andere Ursachen vergleichsweise harmlos sind, muss die Wundrose schnellstmöglich mit Antibiotika behandelt werden. Ein Hausarztbesuch empfiehlt sich auch in anderen Fällen.

Wann zum Arzt?


Die Haut juckt in der kalte Jahreszeit? Dann heißt es, ab zum Arzt. Zwar kann die Ursache harmlos sein – eine neue Creme oder ein kratzender Pullover etwa, lösen auf der bereits vorbelasteten Juckreiz und Rötungen aus. Allerdings kann der Hautausschlag auch schwerwiegende Auslöser haben. Eine Kälteallergie etwa, kann bei Nichtbehandlung zu einem Kreislaufschock und als Folge dessen sogar zum Tod führen. Die Hautpflege ist deshalb umso wichtiger.
Zum Arzt sollten Sie auch gehen, wenn der Ausschlag stärker wird und mit Juckreiz. Rötungen und Pustelbildung einhergeht, denn dann liegt unter Umständen eine Neurodermitis vor. Die Hautkrankheit tritt in Schüben auf und wird durch den häufigen Wechsel zwischen warmen und trockenen Innenräumen und der Kälte begünstigt. Viren und Allergene können das geschwächte Immunsystem im Winter leichter überwinden und bestehende Hauterkrankungen aktivieren.

Behandlung und Vorbeugung

Hautausschläge können mit hyperforinhaltigen Präparaten aus der Apotheke behandelt werden. Der Wirkstoff des Johanniskrauts wirkt bei Ausschlägen entzündungshemmend und pflegend. Tritt keine Besserung auf, kann der Hausarzt Medikamente mit Kortison verschreiben, welche die Aktivierung von Entzündungszellen hemmen.
Auch pflegende Lotionen und Fettcremes unterstützen die Hautpflege in der kalte Jahreszeit und beugen Hautausschlägen und Reizungen vor. Entsprechende Präparate wirken vor allem bei harmlosen Ausschlägen wie der Nesselsucht, bei der sich rötliche Quaddeln bilden.

2017-01-23 14:48

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