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Alles was Sie über Hautausschlag wissen sollten Alles was Sie über Hautausschlag wissen sollten

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2016-08-21 14:00

Merkmale von Ekzemen und Hautausschlag Merkmale von Ekzemen und Hautausschlag

Die Haut ist unser größtes Organ und gleichzeitig der Schutzmantel, der uns vor schädlichen Einflüssen bewahrt. Veränderungen der Haut haben daher Signalwirkung.

Ekzeme werden in verschiedene Gruppen unterteilt. Intrinsische atopische Ekzeme (Neurodermitis diffusa) sind nicht allergische Hautentzündungen, die immer wiederkehren. Sie treten bevorzugt an Lippen und Kopfhaut, an den Genitalien oder in Armbeugen und Kniekehlen auf. Unter nicht allergischen, atopischen Ekzemen leiden etwa 40 % der Patienten. Das atopische Exzem wird von genetischen Faktoren beeinflusst. Endogene Ekzeme betreffen etwa 10 % der Bevölkerung. Ihre häufigste Erscheinungsform ist die Neurodermitis. Hierbei handelt es sich um eine heftige Immunreaktion, die sich gegen den eigenen Körper richtet. Betroffene Patienten haben eine gestörte Hauptbarriere. Solche Hautbarrierestörungen können jedoch auch durch äußere Einflüsse oder Medikamente hervorgerufen werden.

Atopische Ekzeme
Das extrinsische, also allergische atopische Exzem tritt wesentlich häufiger auf. Hiervon sind zwischen 60 und 70 % der Patienten betroffen. Stress, eine traumatische Belastungsstörung, Allergien oder Besiedlung mit Mikroben können ebenfalls Hautekzeme auslösen. Sie können quasi die Initialzündung sein oder aber zur Verschlimmerung eines vorhandenen Ekzems führen. Auch der Vitamin-D-Spiegel soll bei der Kongressentstehung eine Rolle spielen.
Atopische Ekzeme zeigen sich durch rote Flecken, Hautausschlag und Bläschen. Juckreiz ist typisch für das akute Ekzem. Ist die Erkrankung chronisch, wird die Haut trocken und schuppig. An manchen Stellen zeigen sich Verdickungen und die Haut neigt zu Rissen.

Kontaktekzeme
Diese Ekzeme werden durch äußere Einflüsse hervorgerufen. Auch hier wird zwischen allergischen und nicht allergischen Hauterkrankungen unterschieden. Nicht allergische Kontaktenzyme sind zum Beispiel Reaktionen auf Chemikalien wie zum Beispiel Putzmittel. Allergische Kontaktekzeme können zum Beispiel durch Berührung mit Metallen (Nickel) oder durch Nahrungsmittel hervorgerufen werden. Die Nickelallergie ist eine der bekanntesten Kontaktallergien und hat dazu geführt, dass Modeschmuck heute weitgehend nickelfrei ist.

Exantheme
Einen Hautausschlag, der größere Hautbereiche betrifft, nennen Mediziner Exanthem. Ein Exanthem kann direkt durch Viren oder indirekt, als Folge einer Abwehrreaktion im Körper, ausgelöst werden. Die Form des Ausschlags gibt Aufschluss über die Art der Erkrankung. Fast immer wird der Ausschlag von Juckreiz begleitet. Charakteristisch sind eißliche, braune oder rote Flecken sowie mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen und Quaddeln.

2016-08-17 12:35

Neurodermitis: Was tun, wenn die Haut verrücktspielt? Neurodermitis: Was tun, wenn die Haut verrücktspielt?

Die Neurodermitis (atopisches Ekzem, atopische Dermatitis) ist eine Entzündungsreaktion der Haut, die besonders im Kindesalter auftritt. Sie verläuft chronisch oder tritt immer wieder schubweise auf. Einfluss auf Entstehung und Verlauf der Erkrankung haben sowohl genetische Faktoren als auch Umwelteinflüsse. Typische Symptome sind ein starker Juckreiz sowie schuppige und trockene Haut.

  1. Akutbehandlung: Je nach Schwere des Neurodermitis-Schubes stehen verschiedene Präparate zur äußeren und inneren Anwendung zur Verfügung. Erste Wahl bei der Therapie sind meist Salben, die Glukokortikoide enthalten. Diese wirken entzündungshemmend und lindern den Juckreiz rasch und zuverlässig. Glukokortikoide können bei Bedarf auch in Tablettenform eingenommen werden. Zusätzlich können die Patienten mit Calcineurinhemmern behandelt werden. Dabei handelt es sich um Immunsuppressiva , die auf das im Falle der Neurodermitis überempfindlich reagierende Immunsystem der Haut wirken. 
  2. Klima- und Lichttherapie: Gute Erfahrungen haben viele Betroffene mit Lichttherapien oder einem Aufenthalt am Meer gemacht. 
  3. Die Psyche heilen: Neurodermitis kann das psychische Gleichgewicht stark beeinträchtigen. Viele Patienten fühlen sich aufgrund des veränderten Hautbilds unattraktiv und nicht gesellschaftsfähig. Der quälende Juckreiz hält sie zudem oftmals nächtelang wach, was zu starker Müdigkeit am Tag sowie Konzentrationsproblemen führen kann. Da psychische Belastung aber wiederum die Neurodermitis verstärken kann, kann eine psychotherapeutische Begleitung sinnvoll sein.
  4. Trigger identifizieren: Es ist besonders wichtig, mögliche auslösende Faktoren (Trigger) zu erkennen und zu meiden. Für einen Neurodermitis-Schub können verschiedene Allergieauslöser wie Pollen oder Hausstaubmilben, eine mechanische Reizung der Haut (durch bestimmte Kleidung oder Schweißbildung), allergieverdächtige Nahrungsmittel (Nüsse, Kuhmilch, Weizen), oder auch Infektionen verantwortlich sein. Diese Trigger gilt es zu umgehen.
2011-10-18 19:29

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