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Allergischer Hautausschlag im Frühling
Erst wenige Wochen ist der Winter, der die Haut mit Kälte und trockener Heizungsluft strapazierte, vorbei. Doch auch im Frühling kommt die empfindliche Haut nicht zur Ruhe. Jetzt sind es die Frühjahrsblüher, die unsere sensible Körperhülle reizen können. Betroffen sind häufig Menschen, die bereits unter anderen Allergien wie beispielsweise Heuschnupfen leiden. Denn ebenso wie die Schleimhäute reagiert unter Umständen auch die Haut auf Allergene (auslösende Stoffe). Bemerkbar macht sich dies in Form von Juckreiz, Ekzemen und manchmal sogar großflächigen, nässenden Quaddeln nach Kontakt mit dem jeweiligen Allergen.
Einige Pflanzen wie beispielsweise die Osterglocke sind bekannt dafür, dass sie besonders leicht allergische Reaktionen auslösen. Wird die Blume am Stiel geschnitten, sondert sie eine zähe Flüssigkeit ab. Bei Hautkontakt mit diesem Sekret kann sich ein Ausschlag entwickeln. Auch die Primel besitzt verhältnismäßig aggressive Allergene. Allergiker, die mit diesen Pflanzen in Berührung kommen, sollten am besten Handschuhe tragen oder die Hände unmittelbar nach dem Kontakt gründlich mit warmem Wasser und milder Seife reinigen.
Zur Behandlung von allergischen Hautausschlägen werden wie auch bei Heuschnupfen im Allgemeinen zunächst Antihistaminika verordnet. Damit werden bei schwachen und mittelschweren Hautausschlägen gute Ergebnisse erzielt. Handelt es sich um schwere Ekzeme, kommen die Patienten
selten um eine Behandlung mit Kortison herum. Dieses wird jedoch meist lokal angewendet und als Salbe oder Spray auf die Haut aufgetragen. So gelangt nur wenig Kortison in den Blutkreislauf. Lediglich in den Fällen, in denen auch diese Maßnahme keine Wirkung zeigt, verschreiben die Ärzte Kortison in Tablettenform.
Um Hautausschlägen vorzubeugen, raten Experten neben einer Vermeidung der Allergene zu einer guten Hautpflege. Bei der Hautreinigung sollten Allergiker am besten auf seifenfreie Produkte zurückgreifen oder hin und wieder auch nur lauwarmes Wasser verwenden. Nach dem Waschen empfiehlt es sich, eine parfumfreie und leicht fettende Pflegesalbe wie beispielsweise Melkfett aufzutragen.
Letzte Änderung des Artikels: 2010-03-31 13:10
Autor: MedUni
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