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Couperose und Rosacea – moderne Behandlungsmöglichkeiten

Was ist das nur für ein merkwürdiger Hautausschlag? Rund fünf Prozent der Bevölkerung leiden an Couperose, die in Form von rötlichen, geplatzten Äderchen an Nase, Wangen und Stirn auftreten kann. Bei der Erkrankung handelt es sicher allerdings nicht um ein Ekzem oder etwas ähnliches Vorübergehendes. Couperose ist hauptsächlich genetisch bedingt – ähnlich wie Bindegewebsschwäche oder die Veranlagung zu Krampfadern. Sie ist nicht gefährlich, aber eine unschöne Sache.

Eine wichtige Rolle für Prävention spielt die Ernährung. Couperose-Gefährdete und Betroffene sollten möglichst auf Koffein, Nikotin, Alkohol, scharfe Speisen sowie alles, was den Blutdruck nach oben treibt, verzichten. Darüber hinaus gilt es Saunagänge und andere mit großen Temperaturschwankungen verbundenen Aktivitäten zu vermeiden. Ungünstig wirken sich auch Sonnenbäder auf Couperose aus: UV-Licht strapaziert das zarte Bindegewebe im Wangen- und Nasenbereich und kann es sogar teilweise zerstören, sodass die direkt unter der Hautoberfläche liegenden feinen Blutgefäße sichtbar werden.

Dank einer Lasertherapie ist es jedoch inzwischen möglich, die Gefäße zu veröden und die lästigen Äderchen so loszuwerden. Dabei kommen unterschiedlich gepulste Laserarten zum Einsatz. Am besten geeignet ist die Behandlung mit langwelligem Laser. IPL-Geräte der zweiten Generation arbeiten besonders gewebeschonend: Diese moderne Technologie filtert den Infrarotbereich heraus, wodurch es zu einer geringeren Wärmeentwicklung kommt. Das Lasern wird von einigen Patienten als etwas unangenehm empfunden. Zudem können nach der Behandlung vorübergehend Hautrötungen und Juckreiz auftreten. In diesem Fall hilft es, die behandelten Areale zu kühlen.

Achtung: Die Couperose gilt als Vorstufe der Rosacea. Während die Betroffenen bei Couperose "nur" unter den kosmetisch störenden, geplatzten Äderchen leiden, kommt es bei der schubweise verlaufenden Rosacea zu Entzündungen und eitrigen Pusteln sowie flächigen Schuppungen der Haut. Es kann sich dabei eine Knollennase bilden oder die Erkrankung kann schlimmstenfalls auch auf die Augen übergreifen.

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